Knappe Niederlage für RoWo I!

TSG Wolfstein-Roßbach – SG Bruchmühlbach/Miesau 1:2 (1:0)

Aufstellung RoWos: Bastian Schäfer – Christopher Rietz, Timo Keller, Nils Neu, Jona Wildberger (79. Sebastian Kunze) – Marcel Will (71. Marius Lauer), Tim Mattil, Johannes Schell, Marcel Korb, Yannick Metzger – Jerrit Braun (90. Tizian Wappner).

Ersatz: Benjamin Emrich, Julian Christmann (Tor)

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Aufstellung SG: 1 Benjamin Sorg – 3 Matthias Stumpf – 4 Julian McCurdy, 21 Pascal Nockolay – 22 Isho Idisho – 24 Belend Atroshi – 27 Dominik Semar – 29 Doruk Tras – 31 Edis Resic – 35 Alen Horoz – 36 Tobias Link.

Ersatz: (Daten folgen) 5 David Paulus, 6 Jochen Klein, 7 Leonard Odesho, 9 Odisho Ishak, 16 Hamza Mammadli, 40 Joachim Frits.

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Gelbe Karten: Mattil – Odisho Ishak, xxx
Schiedsrichter: Christian Weinkauff (FC Hengsberg)

Tore: 1:0 Mattil (19., Foulelfmeter), 1:1 Odisho Ishak (59.), 1:2 McCurdy (75.)

Zuschauer: 117.

Fangen wir mal mit den harten Fakten an… Wir sind froh, dass unser Platz, auch wenn er ein paar Problemchen machte, die faire Austragung eines umkämpften Spiels ermöglichte. Trotz passender Einstellung der RoWos, die kämpferisch alles gaben, waren die Gäste über weite Strecken tonangebend, so dass man deren Sieg als verdient bezeichnen muss. Wer weiß, wie das Spiel ausgeht, wenn man kurz vor oder kurz nach der Pause die durchaus vorhandenen Chancen zum 2:0 nutzt. Für die Führung zeichnete sich Tim Mattil verantwortlich, der einen an Marcel Will verursachten Foulelfmeter sicher verwandelte. Man machte das zweite Tor letztlich nicht. Und so wurde der Druck der SG im Laufe des zweiten Abschnitts immer größer. Odisho Ishak und Julian McCurdy trafen dann für die Elf von David Paulus und sicherten ihren Farben so den Sieg. Auch, weil in letzter Sekunde ein Freistoß von RoWo-Keeper Bastian Schäfer leider knapp am Tordreieck vorbei ging. Soweit zum Spiel an sich.

Aber auch das Drumherum verdient ein paar Worte. Wenn man sich eine Mannschaft zusammenkauft, weil man durch einen oder mehrere Gönner das entsprechende Kleingeld hat, geschenkt. Dass Teile dieser Truppe bei diversen strittigen, aber auch noch so klaren Entscheidungen den Schiedsrichter volllabern, ebenso geschenkt. Auf Sicht wird dieses nervige und unsportliche Verhalten aber wohl zu Recht ein paar Punkte kosten und Karten fordern. Dass aber ein Mäzen, der zudem im Innenraum eigentlich gar nichts verloren hat, meint, den Schiri auf ziemlich niedrigem Niveau immer wieder beleidigen zu müssen… Wahrscheinlich hat die Person noch nie selbst ein Spiel gepfiffen. Hat man das nötig? Sympathiepunkte sammelt man mit einem solchen Verhalten definitiv nicht. Mal drüber nachdenken?!?! Aber wahrscheinlich sind diese Worte den Adressaten relativ wurscht. Solange das Geld fließt, der nächste Verein kommt…