Enttäuschender Spieltag beim SV Kohlbachtal!

SV Kohlbachtal II – TSG Wolfstein-Roßbach II 1:1 (0:0)

Aufstellung RoWos: Julian Christmann – Jacob Schell, Florian Dilly (Harry Kihl), Patrick Mathias, Lukas Lemke – Felix Weber, Christoph Keller, Christian Huber, Fabian Bach, Niklas Jung (Sedric Hotopp) – Sebastian Kunze.

Ersatz: Kevin Künstle, Jan Ortmann.

Schiedsrichter: Horst Kraus (Frankenholz)

Tore: 0:1 Kihl (79.), 1:1 Steinacker (81.)

Da spielst Du ein gar nicht so schlechtes Auswärtsspiel, hast gefühlt mindestens 80 Prozent Ballbesitz… Aber wenn man seine Chancen nicht nutzt, dazu einen Fehler in der Defensive macht, dann geht so ein Spiel gegen total destruktive Gastgeber, die sich gar keine Mühe machten, auch nur ansatzweise am Spielgeschehen teilzunehmen, auch mal in die Hosen. Und in dem Fall ist „immerhin“ ein Punkt schon lächerlich wenig. Ein guter Keeper bei den Einheimischen, Unvermögen oder Pech im Abschluss, all das spielte eine Rolle beim Auftritt von RoWo II. Als Harry Kihl in der 79. Minute per Freistoß die Führung erzielte, schien man sich für den Aufwand doch noch zu belohnen. Aber keine zwei Minuten später brachte man sich nach einem halsbrecherischen Rückpass in der Defensive selbst um den Lohn. Sven Steinacker sagte Danke und nutzte die so ziemlich einzige Chance des SVK zum schmeichelhaften Ausgleich. Fazit: Es waren genug Chancen da, um das Spiel auf eigener Kraft zu gewinnen, insofern darf man sich am Ende dann auch nicht wirklich beschweren.

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SV Kohlbachtal – TSG Wolfstein-Roßbach 3:0 (1:0)

Aufstellung SVK: 1 Robert Lehmann – 2 Martin Jung – 3 Björn Kusche – 4 Luca Schießer – 5 Julian Höring – 6 Pascal Helmholz – 7 Rudolf Müller – 8 Jannik Wagner – 9 Tobias Haag – 10 Matthias Schäfer – 11 Andreas Brunck.

Ersatz: 12 Manuel Burghardt, 13 Lukas Hartmann, 14 Kevin Benz, 15 Heiner Holzapfel, ETW Daniel Groß.

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Aufstellung RoWos: Bastian Schäfer – Jona Wildberger (xx. Tizian Wappner), Timo Keller, Jannik Gebhardt, Nils Neu – Christopher Rietz, Tim Mattil (xx. Benjamin Emrich), Marcel Korb, Yannick Metzger – Jerrit Braun (xx. Tobias Blumröder), Johannes Schell.

Ersatz: Julian Christmann (Tor)

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Gelbe Karten: Jung, Helmholz –
Schiedsrichter: Manuel Fronmüller (SC Weselberg)

Tore: 1:0 Haag (42.), 2:0 Brunck (55.), 3:0 Schäfer (85.)

Zuschauer: 87.

Es ist so ein bisschen ein Spiegelbild der bisherigen Saison. In der ersten halben Stunde war RoWo I klar überlegen. Die Gastgeber mussten sich in dieser Phase bei ihrem famosen Torwart Robert Lehmann bedanken, der gleich mehrfach einen Einschlag verhinderte. Mit zunehmender Dauer ebbte der Schwung der Gäste dann aber ab. So kamen die Gastgeber zu ihren ersten, größeren Spielanteilen. Im Anschluss an eine nicht sauber geklärte Standartsituation war es dann Tobias Haag, dem die Pille zwölf Meter vor dem Tor vor die Füße fiel. Sein Abschluss sauste unhaltbar in die linke Torecke. Spätestens ab diesem Zeitpunkt bekam das Spiel der TSG merklich einen Knick. Kombinationen über mehrere Stationen waren fortan eine Seltenheit, Torchancen erst Recht. So kann man dann über weiter Strecken der zweiten Halbzeit das Wort „Enttäuschung“ hängen. Erst nach dem 2:0 durch Andreas Brunck, der einen Fehler in der Defensive gnadenlos ausnutzte, hatte man noch ein paar kleinere Aktionen nach vorne, bei zwei ganz guten Chancen war Robert Lehman abermals mit guten Paraden zur Stelle. Das 3:0 von Matthias Schäfer kurz vor dem Ende hatte dann nur noch statistischen Wert. Bester Mann auf dem Platz: Der erst 16-jährige Referee Manuel Fronmüller, der eine völlig unaufgeregte, gute Leistung zeigte.

Vielleicht ist jetzt dem einen oder anderen klar, dass diese Mannschaft noch zu grün, zu inkonstant ist, um in dieser Saison ganz oben angreifen zu können. Nur wenn über die komplette Runde jedes Rädchen ins andere greifen würde, wäre der Sprung aufs Treppchen wieder drin. Stand heute hat man dazu aber erstmal zu viele Punkte liegengelassen. Gleichwohl muss aber der eine oder andere Kicker mal aus dem Quark kommen. Vorne müssen die Dinger einfach mal in den Kasten gehauen werden… Es sind ein paar Dinge, die im Moment nicht rund laufen. Dass wir/ihr kicken könnt, wissen wir alle. Um das aber wieder zeigen zu können, müssen ein paar Stellschrauben nachjustiert werden. Auf geht’s, ihr Buwe!