Doppelerfolg über Ramstein!

TSG Wolfstein-Roßbach – FV Olympia Ramstein II 3:1 (2:0)

Aufstellung RoWos: Steffen Schaumlöffel – Felix Weber, Patrick Mathias, Christian Groß (Florian Dilly), Jacob Schell – Marius Lauer, Fabian Bach, Ahmet Demiröz (Markus Berg), Lukas Lemke, Niklas Jung – Christian Huber (Bastian Schäfer).

Ersatz: Harry Kihl, Julian Christmann, Felix Gaede.

Gelbe Karte: Demiröz
Schiedsrichter: David Noack (SV Oberlinxweiler)

Tore: 1:0 Huber (21.), 2:0 Lauer (45+1), 2:1 Feth (78.), 3:1 Lauer (82.)

Die Gäste aus Ramstein hatten gefühlt 70, 75 Prozent Ballbesitz, starben aber letztlich ein wenig in Schönheit. Denn vor der Kiste waren sie weitestgehend harmlos. Anders die RoWos, die wenn sie in Tornähe kamen, deutlich effizienter agierten. Beim Führungstreffer profitierte Christian Huber von einem nicht sauber geklärten Ball des Keepers, auch beim 2:0 von Marius Lauer machte der Ramsteiner Schlussmann nicht die allerbeste Figur. Nach dem Wechsel das gleiche Bild. Ramstein hatten weiterhin viel mehr vom Spiel. Zwölf Minuten vor dem Ende belohnte Feth die Olympia für ihr Engagement, aber gerade einmal vier Minuten später besorgte abermals Lauer mit einem Kracher ins kurze Eck für den Endstand. Und der war dann insofern auch verdient, als dass man wie gesagt klar effektiver agierte und auch kämpferisch mal wieder eine top Leistung ablieferte. Top war auch die Leistung von Referee David Noack.

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TSG Wolfstein-Roßbach – FV Olympia Ramstein 4:0 (1:0)

Aufstellung RoWos: Sven Metzger – Christopher Rietz, Marcel Korb, Nils Neu, Jona Wildberger – Marcel Will (87. Marius Lauer), Marcel Maurer (37. Timo Keller), Benjamin Emrich, Jerrit Braun – Yannick Metzger (83. Patrik Dejon) – Johannes Schell.

Ersatz: Lukas Lemke, Fabian Bach, Steffen Schaumlöffel (Tor)

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Aufstellung FVO: 1 Marco Heil – 2 Tobias Layes – 3 Markus Maier – 4 Benjamin Hüge – 5 Sertac Cevrigen – 6 Julius Kerbel (23. 12. Thomas Pfeiffer) – 7 Steffen Theis (46. Roman Cherdron) – 8 Daniel Weilert (70. 14 Sebastian Wenz) – 9 Max Pollak – 10 Anthony Weston – 11 Max Lill.

Ersatz: 15 Robert Smitherman – ETW Oliver Scheid.

*** Gelbe Karte: -- Theis
Schiedsrichter: Aaron Laubensdörfer (TuS Odenbach)

Tore: 1:0 Schell (21.), 2:0 Will (59.), 3:0, 4:0 Dejon (83., 85.)

Zuschauer: 103.

Ein Stück weit war das Geschehen durchaus vergleichbar mit dem Vorspiel der zweiten Mannschaften. Ramstein hatte, zumindest in der Anfangsphase, klar mehr vom Spiel und auch ein, zwei gute Chancen. Doch statt aus der Überlegenheit Kapital zu schlagen, waren es die Hausherren, die eiskalt zuschlugen. Der erste, echte Angriff führte in der 21. Minute zum Erfolg. Jerrit Braun zündete über die linke Seite den Turbo und enteilte der kompletten Ramsteiner Defensive, im Strafraum legte er die Pille quer zu Johannes Schell, der keine Mühe hatte, einzulochen. Das Geschehen auf dem Platz blieb auch danach gleich. Nicht mehr so drückend hatten die Gäste aber immer noch mehr vom Spiel. Nur wurden sie fortan kaum mehr gefährlich. Auch nach dem Wechsel das gleiche Bild. Ein Ball in die Schnittstelle sorgte dafür, dass Marcel Will alleine auf das Tor zulaufen konnte. Sein Abschluss war nicht allererste Sahne, FVO-Keeper Marco Heil hatte hier Pech, dass die Kugel von ihm abgefälscht in hohem Bogen Richtung Tor und auch hinter die Linie flog. Im Grunde war den Gästen damit schon der Zahl gezogen, Gefahr auf das Tor strahlten sie auch weiterhin kaum mehr auf. Und dann schlugen die zwei Minuten des Patrik Dejon. In der 83. Minute eingewechselt stand er nur Sekunden danach goldrichtig, um einen Will-Freistoß aus der Nahdistanz über die Linie zu bugsieren. Und wieder nur gut 100 Sekunden später veredelte er eine Braun-Vorarbeit gar zum 4:0-Endstand. Der war am Ende sicherlich etwas zu hoch, wie schon bei den „Zweiten“ zuvor aber auch ob der Effektivität und Einsatzfreude durchaus verdient. Referee Aaron Laubensdörfer zeigte eine komplett überzeugende Leistung.

Bilder sind HIER zu finden!