"Nur" ein Punkt gegen starke Kindsbacher!

TSG Wolfstein-Roßbach II – FV Kindsbach II 4:4 (1:3)

Aufstellung RoWos: Steffen Schaumlöffel – Patrick Mathias – Florian Dilly, Jacob Schell – Fabian Bach, Christian Groß – Ahmet Demiröz, Jan Rosentreter (Lukas Dein), Christian Huber (Felix Gaede) – Markus Berg (Harry Kihl).

Gelbe Karten: Huber, Demiröz
Schiedsrichter: Hermann Rummler (SV Kübelberg)

Tore: 0:1 Nürnberger (5.), 0:2 Kappler (8.), 1:2 Demiröz (21.), 1:3 Becker (33.), 2:3 Rosentreter (51.), 3:3 Dilly (52.), 4:3 Berg (55.), 4:4 Nürnberger (90.+3).

Chapeau, RoWo II! Stark ersatzgeschwächt angetreten, sah es zunächst nach einem Debakel aus. Der Tabellenführer aus Kindsbach nutzte zwei frühe Chancen zur Führung. Nach dem zwischenzeitlichen und zudem sehenswerten Anschlusstreffer von Ahmet Demiröz kam Kindsbach zum dritten Tor, welches gleichbedeutend mit dem Halbzeitstand war. Bis dahin eine völlig verdiente Führung für die Gäste. Nach dem Wechsel ging dann aber ein Ruck durch die Hausherren, die binnen vier Minuten durch drei Treffer von JR 10, der aus der Ferne, kurz vor der Auswechselbank stehend verkürzte, Flo Dilly, zum Ausgleich abstaubend und Markus Berg, der einen Patzer des FVK-Keepers nutzte, zur Führung kamen. Diese verteidigte man bis in die Nachspielzeit, ehe den in der Phase drückend überlegenen Gästen doch noch der Ausgleich gelang. Dass dieser verdient war, keine Frage. Überragend aber die Kampfkraft und Moral von RoWo II, wodurch ein Sieg auch nicht unverdient gewesen wäre. Großes Kino, Jungs!

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TSG Wolfstein-Roßbach – FV Kindsbach 3:5 (1:2)

Aufstellung RoWos: Bastian Schäfer – Patrik Dejon (60. Lukas Lemke), Timo Keller, Nils Neu, Jona Wildberger – Tim Mattil, Marcel Maurer (68. Marius Lauer) – Christopher Rietz, Niklas Jung (87. Christian Huber) – Jerrit Braun Johannes Schell.

Ersatz: Fabian Bach, Julian Christmann.

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Aufstellung FVK: 27 Dennis Licht – 3 Alexander Walz – 5 Christian Vollmer – 7 Mike Schuler (74. 15 Jan Rotermund; 88. 44 Jannes Meinlschmidt) – 8 Benedikt Rische – 10 Andreas Koch – 13 Max Niermann – 16 Patrick Frosch – 17 Jannik Scheller – 21 Patrick Winter – 31 Daniel Meyer (90.+1 11 Luca Kappler).

ETW Manuel Walz.

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Gelbe Karten: Keller, Wildberger
Schiedsrichter: Marcel Bender (ASV Langweiler/Merzweiler)

Tore: 0:1 Vollmer (5.), 1:1 Jung (8.), 2:1 Mattil (17, Handelfmeter), 2:2 Vollmer (48.), 2:3 Koch (56.), 2:4 Frosch (66.), 3:4 Jung (77.), 3:5 Winter (79.)

Zuschauer: 103.

Schade, dass das Duell Dritter gegen Vierter nicht unter Waffengleichheit stattfinden konnte. Die RoWos mussten zahlreiche Akteure ersetzen. Urlauber, Kranke, Verletzte – zudem lief noch der eine oder andere, angeschlagene Akteur auf. Dafür machte man seine Sache lange Zeit sehr, sehr ordentlich und konnte nach der frühen Kindsbacher Führung von Christian Vollmer, der nach einer Ecke freistehend einköpfen konnte, das Spiel sogar drehen. Zunächst vollendete der von der Zweiten abkommandierte Niklas Jung einen tollen Angriff zum Ausgleich und keine zehn Minuten später verwandelte Tim Mattil einen Handelfmeter. Mit der knappen 2:1-Führung ging es dann auch in die Kabine. Der eine oder andere Treffer auf beiden Seiten wäre bis dahin durchaus noch möglich gewesen. Mit Beginn des zweiten Durchgangs nahmen die zuvor schon optisch überlegenen und auch spielerisch durchaus gefälligen Gäste das Zepter in die Hand. Vollmer verwandelte einen Freistoß aus gut 28 Metern sehenswert in die linke, untere Ecke und kurz später war FVK-Spielertrainer Andreas Koch im Strafraum schneller am Ball als Keeper Bastian Schäfer – schon stand es 2:3 aus RoWo-Sicht. Die Moral und Einsatzfreude ließ bei den Hausherren zwar nie nach, Kindsbach aber war nun spielerisch klar am Drücker. Als Patrick Frosch dann sogar das 2:4 erzielte, schien das Spiel gelaufen. Niklas Jung aber verkürzte nach feiner Schell-Vorarbeit nochmal, aber schon im direkten Gegenzug stellte Patrick Winter den alten Abstand wieder her. Am Ende hätten die Gäste sogar noch den einen oder anderen Treffer erzielen können, es blieb letztlich aber beim 3:5. Das Ergebnis, so muss man neidlos anerkennen, geht letztlich auch vollkommen in Ordnung. Der FV stellte das bessere, agilere Team. Die RoWos aber enttäuschten keineswegs, gaben alles. Nur hatte man in Anbetracht der Umstände dieses Mal leider nicht mehr im Tank. Nächste Woche, bei der schweren Auswärtsaufgabe beim SV Steinwenden II, sollte die Personaldecke dann wieder etwas üppiger sein.

Bilder vom Spiel gibt es HIER!