Verdiente Niederlage in Steinwenden!

SV Steinwenden II – TSG Wolfstein-Roßbach 3:1 (3:0)

Aufstellung SVS: 1 Daniel Lembach – 3 Mark Burkhard – 4 Hannes Ulrich – 16 Sven Pfeiffer – 19 Aaron Groß – 25 Fabio Leonhardt (86. 46 Philipp Stummann) – 33 Philipp Schmitt – 39 Philipp Königstein (71. 15 Moritz Huber) – 45 Andre Zimmer – 48 Paul Huber – 77 Misgna Berhane Mehari (81. Jörn Steinhauser)

Ersatz: 37 Johannes Huber, 87 Samuel Albrecht, ETW Philipp Ball.

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Aufstellung RoWos: Sven Metzger –Patrik Dejon (46. Tizian Wappner), Nils Neu, Timo Keller, Jona Wildberger – Marcel Maurer (46. YannickMetzger), Benjamin Emrich (72. Niklas Jung) – Christopher Rietz, Tim Mattil, Jerrit Braun – Johannes Schell.

Ersatz: Lukas Lemke, Jan Rosentreter, Fabian Bach, Steffen Schaumlöffel (Tor).

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Gelbe Karten: Schmitt, Groß - Braun
Schiedsrichter: Lukasz Pietzarek (SV Alsenborn)

Tore: 1:0 Paul Huber (4.), 2:0, 3:0 Königsstein (24., 34.), 3:1 Mattil (81.)

Zuschauer: 121.

Puh… Wer die RoWos einigermaßen oft verfolgt, dürfte einen Auftritt wie in Steinwenden, zumindest was die erste Halbzeit betrifft, lange nicht mehr gesehen haben. Früh, schon bei der ersten Ecke, schlief der komplette Defensivverbund, so dass Paul Huber am ersten Pfosten einköpfen konnte. Danach hatte man eigentlich das Gefühl, die Mannschaft würde sich ins Spiel beißen. Bei einer Großchance von Jerrit Braun stand dem Ausgleich nur die Latte im Weg. Ja, aber dann… Reihte sich Unzulänglichkeit an Unzulänglichkeit, Fehlpass an Fehlpass. Fast schon in Slapstickmanier lud man die Gastgeber immer wieder zu Torchancen ein, von denen diese „nur“ zwei nutzten. Mit dem 0:3-Rückstand zur Pause war man letztlich gut bedient. Sch… Spiele, gebrauchte Tage – kommt vor. Die erste Halbzeit von Steinwenden ließ aber die eigentlich als selbstverständlich geltende Einstellung vermissen. Bei einigen Akteuren zumindest.

Nach einer kräftigen Pausenansprache ging es zurück aufs Feld. Dort war man dann gleich präsenter, wacher und versuchte die Einheimischen früh zu stören. Es klappte beileibe nicht alles, aber man merkte, dass die Truppe nun wollte. Wäre man vor dem Tor einigermaßen cool gewesen, nach einer Stunde hätte der Anschluss hergestellt sein können. Es wollte an diesem Tag aber nicht sein. Weil auch die Gastgeber ihre weiterhin vorhandenen Chancen nicht weiter nutzten, blieb es bis zur 81. Minute beim 3:0, ehe Tim Mattil mit einem sehenswerten Freistoß verkürzte. Und wer weiß, wenn Niklas Jung kurz danach vor dem fast leeren Tor nicht am Ball vorbeitritt… Aber lassen wir das. Am Ende steht eine 1:3-Niederlage, die nach der erste Hälfte auch völlig verdient war. Gleichwohl auch unnötig, weil der SV Steinwenden II keine Übermannschaft war.