Es gab nur ein Punkt gegen die SG GlanAlb!

SG GlanAlb II – TSG Wolftein-Roßbach II 4:0 (2:0)

Aufstellung RoWos: Steffen Schaumlöffel – Felix Weber (Tizian Wappner), Patrick Mathias, Jannik Gebhardt (Christian Huber), Felix Gaede (Markus Berg) – Jacob Schell, Patrik Dejon – Ahmet Demiröz (Julian Christmann), Jan Rosentreter, Christoph Emrich – Niklas Jung.

Gelbe Karte: Christmann
Schiedsrichter: Andreas Keilhauer (VfB Reichenbach)

Tore: 1:0 Kappus (9.), 2:0 Horbach (11.), 3:0 Allmann (61.), 4:0 Kappus (90.)

Die Geschichte dieses Spiels ist schnell erzählt. RoWo II kam ganz gut in die Begegnung du hatte früh zwei gute Chancen, die man nicht zu nutzen vermochte. Danach enttäuschte man auf ganzer Linie und lud den Gegner mit teils haarsträubenden Fehlern zum Toreschießen ein. Die Niederlage geht auch in dieser Höhe vollauf in Ordnung.

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SG GlanAlb I – TSG Wolfstein-Roßbach I 3:3 (1:2)

Aufstellung RoWos: Bastian Schäfer – Nils Neu (53. Jonas Mahler), Jona Wildberger, Marcel Maurer, Tobias Jung – Niklas Lalla (27. Christopher Rietz), Tim Mattil, Johannes Schell, Jerrit Braun, Yannick Metzger – Marcel Kolb.

Ersatz: Lukas Lemke, Benjamin Emrich, Timo Keller, Carlos Borger.

Gelbe Karten: Mattil, Metzger, Maurer, Jung
Schiedsrichter: Simon Wölflinger (TuS Bedesbach-Patersbach)

Tore: 1:0 Herrmann (14.), 1:1 Neu (17.), 1:2 Schell (20.), 2:2 Herrmann (72.), 3:2 Steuer (89., Foulelfmeter), 3:3 Mattil (90.+1, Foulelfmeter).

Zuschauer: 222.

Im Auswärtsspiel bei einer unbequem zu bespielenden SG GlanAlb kam RoWo I zu einem späten, deswegen glücklichen, insgesamt aber auch verdienten Punktgewinn. Zu Beginn tat man ich schwer, in die Begegnung zu finden. Die Gastgeber agierten meist aus der Defensive heraus und versuchten mit langen Bällen zum Erfolg zu kommen. Ein fein abgeschlossener Angriff von Jan-Erik Herrmann brachte den Aufsteiger dann auch früh in Front. Darauf hatten die Gäste aber gute Antworten und endlich war man auch nach Standards mal erfolgreich. Zuerst stand Nils Neu nach einer Kopfballverlängerung am langen Pfosten blank und schoss zum 1:1 ein, dann bugsierte Johannes Schell eine Ecke in Uwe-Seeler-Manier mit dem Hinterkopf ins Netz. Auch im weiteren Verlauf des ersten Durchgangs blieb man die aktivere Mannschaft, konnte aber keinen weiteren Torerfolg mehr verbuchen. Umso unverständlicher war dann aber, dass man den kompletten Zugriff auf das Spiel in der zweiten Halbzeit mehr und mehr verlor, destruktiv agierte und nach vorne fast nichts mehr zustande brachte. So war der Ausgleich nur eine Frage der Zeit. Es dauerte schließlich bis zur 72. Minute, ehe erneut Herrmann nach einem zu kurz abgewehrten Ball aus gut 16 Metern zum 2:2 traf. Erst danach nahm man wieder am Spiel teil und konnte offensiv einige Akzente setzen. Beide Mannschaften spielten nun auf Sieg und als der Schiedsrichter in der 89. Minute nach einem klaren Foulspiel auf Strafstoß für die Hausherren entschied und Philip Steuer diesem zum 3:2 verwandelte, schien die erste Saisonniederlage besiegelt. Doch fast im direkten Gegenzug wurde Yannick Metzger im Strafraum ebenso unsanft zu Fall gebracht, so dass der Unparteiische erneut auf den Punkt zeigte. Gab es zuvor zwei, drei Szenen, wo dieser Pfiff womöglich eher angebracht gewesen wäre, so gab es nun den Elfer, den man geben kann, aber wohl nicht geben muss. Tim Mattil war das egal, er verwandelte zum 3:3-Endstand, der über das Spiel gesehen durchaus als gerecht anzusehen ist.

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