Kantersieg für RoWo II - knappe Niederlage für RoWo I

TuS Glan-Münchweiler II – TSG Wolfstein-Roßbach II 2:9 (1:2)

Aufstellung RoWos: Steffen Schaumlöffel – Lukas Lemke, Florian Dilly, Sedric Hotopp, Patrick Mathias – Niklas Jung (Lukas Dein), Jan Rosentreter, Christian Huber (Kevin Ecker), Christian Groß, Christoph Keller (Julian Christmann) – Markus Berg

Gelbe Karte: Rosentreter
Schiedsrichter: Yves-Alexander Wagner (Homburg/Saar)

Tore: 0:1 Berg (19.), 0:2 Keller (29.), 1:2 Eigentor (34.), 2:2 Lauer (55.), 2:3, 2:4, 2:5, 2:6, 2:7 Rosentreter (58., 70., 71., 73., 74.), 2:8 Lemke (80.), 2:9 Groß (85., Handelfmeter).

Es war eine Berg- und Talfahrt, die RoWo II leistungsmäßig in Glan-Münchweiler anbot. Letztlich war der Sieg absolut verdient, vielleicht aber auch ein wenig zu hoch ausgefallen. Aber der Reihe nach… In den ersten 30 Minuten war RoWo II das klar bessere Team. Nach ein paar vergebenen Chancen war es Lionel Berg, der in Minute 19 die halbe Abwehr der Platzherren narrte und mit feinem Abschluss unter die Latte für die Führung sorgte. Zehn Minuten später erhöhte Christoph Keller per Kopf nach Ecke von Sedric Hotopp auf 2:0 aus TSG-Sicht. Urplötzlich aber riss der Faden und man ließ sich von eigentlich unterlegenen Gastgebern unter Druck setzen. Ein kurioses Eigentor brachte den TuS dann auch von Ergebnis her wieder ins Spiel. Als Andre Lauer dann in der 55. Minute ausgleichen konnte, war das zu diesem Zeitpunkt auch durchaus verdient. Eine gute Reaktion war dann die abermalige Gästeführung, als Jan Rosentreter nach einer erneuten Ecke freistand und mühelos einköpfen konnte. Fast im direkten Gegenzug entschied der Referee nach einem Foulspiel im Strafraum auf Elfmeter für Glan-Münchweiler. Der von Philipp Mehlem getretene Ball wird aber mutmaßlich immer noch vermisst, so klar drosch dieser die Pille über das Tor. Diese Aktion war gleichzeitig der Genickschlag für den TuS und die Initialzündung für die RoWos. Es kamen die Minuten des Jan Rosentreter, der zwischen der 70. und 74. Minute vier weitere Male traf! Lukas Lemke und Christian Groß stellten dann mit ihren Treffern den Endstand her.

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TuS Glan-Münchweiler – TSG Wolfstein-Roßbach 3:2 (1:0)

Aufstellung TuS: 29 Timo Eichinger – 2 Yannick Gräbel – 4 Eric Haber – 6 Andre Reidenbach – 7 Valerie Florkowski – 8 Dennis Moldenhauer – 9 Jens Wagner – 10 Stephan Wigand – 11 Maximilian Ober – 19 Jonas Rossfeld (72. 3 Michael Traumer) – 39 Philipp Rech (90. 12 Lukas Müller).

Ersatz: 12 Andre Lauer, 17 Philipp Mehlem, 20 Daniel Rossfeld.

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Aufstellung RoWos: Bastian Schäfer – Christopher Rietz, Nils Neu, Benjamin Emrich, Tobias Blumröder (68. Marcel Will) – Tim Mattil (80. Timo Keller), Christian Drumm (88. Christoph Keller), Marcel Korb, Christoph Emrich – Yannick Metzger, Johannes Schell.

Ersatz: Steffen Schaumlöffel (Tor)

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Schiedsrichter: Volker Kohlmann (Kaiserslautern)

Tore: 1:0 Haber (35.), 2:0 Rech (55.), 2:1 Schell (59.), 3:1 Rech (74.), 3:2 Will (90.)

Zuschauer: 63.

Alle Jahre wieder… Fahren die RoWos nach Glan-Münchweiler, kicken auf dem Hartplatz und lassen artig die Punkte dort. Das wäre dieses Mal aber nicht zwingend nötig gewesen. In einem insgesamt ausgeglichenen Spiel waren die Vorteile immer wieder wechselnd auf beiden Seiten zu finden. Torgefahr strahlte aber keiner so wirklich aus. Wenn, dann tendenziell eher die Gastgeber, die sich oftmals mit weiten Bällen in die Spitze probierten. Das 1:0 entstand dann aber einer Standartsituation, als Eric Haber zunächst an Bastian Schäfer scheiterte, den Nachschuss aber über die Linie drückte. Kurz nach dem Wechsel schliefen die RoWos nach einer Ecke, der kurz angespielte Philipp Rech zog vom Sechzehnereck ab und traf zum 2:0 ins lange Eck. Als Johannes Schell nur vier Minuten später aus dem Gewühl heraus verkürzte, war das Match wieder spannend. Auch, weil die Gäste sich nun auf die Gegebenheiten besser eingestellt hatten und nicht jeden Angriff zwingend eine spielerische Lösung suchten. Doch das nächste Tor markierten abermals die Hausherren: Rech staubte zum 3:1 ab. Danach hätte bei diversen Kontergelegenheiten auch das vierte Tor fallen können, auch weil die Gäste defensiv etwas offener agierten. Trotz großer Mühen gelang den RoWos in der 90. Minute durch Marcel Will nur noch der Anschlusstreffer. Bei einer Aktion, als der Ball knapp die Kiste verfehlte, wäre sogar noch der Ausgleich drin gewesen. Alles in allem wäre ein Remis kein ungerechtes Ergebnis gewesen, der Heimsieg ist es aber auch nicht, da der TuS insgesamt dann doch mehr Torgefahr ausstrahlte.

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