RoWo II gewinnt deutlich bei der SpVgg ESP II!

SpVgg ESP II – TSG Wolfstein-Roßbach II 1:6 (1:0)

Aufstellung RoWos: Kevin Künstle – Patrik Dejon, Benjamin Emrich, Tizian Wappner, Felix Gaede (Patrick Mathias) – Niklas Jung, Marius Lauer, Christian Drumm, Jacob Schell (Lukas Dein), Lukas Lemke – Sebastian Kunze (Harry Kihl).

Gelbe Karte: Wappner
Schiedsrichter: Gerhard Nagel (SG Krottelbach-Frohnhofen)

Tore: 1:0 xxx (14.), 1:1 Emrich (60.), 1:2 Drumm (66.), 1:3, 1:4 Kunze (72., 79.), 1:5 Jung (81.), 1:6 Dein (85.)

Zwei grundverschiedene Halbzeiten sahen die wenigen Zuschauer in Schwedelbach. War RoWo II in der ersten Halbzeit lange nicht wirklich existent und lag beim Seitenwechsel nicht unverdient zurück, so steigerte man sich im zweiten Durchgang, so dass es am Ende noch zu einem klaren Auswärtserfolg kam.

Mit Ausnahme des Lattentreffers von Patrik Dejon in der letzten Minute der ersten Hälfte war es aus Gästesicht bis dahin eine mehr als maue Vorstellung. Mit einem Wechsel und taktischen Umstellungen kam man aus der Kabine. Es änderte sich zunächst nicht viel, mit etwas Glück hätte die ESP sogar erhöhen können, bis es nach fast einer Stunde in Folge einer mit gelb bestraften Meckereinlage der Hausherren zudem einen Freistoß kurz vor der gegnerischen Strafraumkante gab. Christian Drumm legte die Pille ein paar Meter nach links ab, wo Benjamin Emrich das Spielgerät aus gut 14 Metern mit viel Gefühl ins lange Eck schlenzte. Fortan lief das Spiel fast wie geschnitten Brot für die RoWos. Sechs Minuten nach dem Ausgleich setzte Lukas Dein über die rechte Seite nach, seine Flanke Richtung langer Pfosten erreichte genau dort Christian Drumm, der per Kopf zur Führung einnetzte. Wiederum nur sechs Zeigerumdrehungen später verpasste zunächst Niklas F. Jung freistehend die Hereingabe ins Zentrum, doch Sebastian Kunze lauerte und bugsierte das Leder aus der Nahdistanz über die Linie. Bis zum nächsten Treffer dauerte es dann ausnahmsweise mal sieben Minuten. Nach einem weiten Ball ging „NFJ11“ auf und davon, scheinbar irritierte er alleine durch seine Anwesenheit auch den ESP-Keeper, der unter dem Ball durchsegelte, wieder war Sebastian Kunze da, setzte gut nach und grätschte den Ball über die Linie. Noch vor Wiederanpfiff schwächten sich die Hausherren durch eine gelb-rote Karte selbst. Und kaum wieder angepfiffen, zeigte „Friedrich“ dass er es doch kann. Er vernaschte mehrere Gegner und vollendete dann zum 5:1, ehe Lukas Dein wieder nur unwesentlich später den Endstand markierte.

Fazit: Ganz schlechte erste Halbzeit, eine deutlich bessere, wenn auch nicht überragende zweite Halbzeit und im Ergebnis ein am Ende verdienter, wenn vielleicht auch etwas zu hoch ausgefallener Sieg gegen stark abbauende Hausherren.